Mittwoch, 2. Juli 2014

Doubtful Sound

Stille, unendliche Weiten und nur die Leute auf dem Boot, mit welchem man unterwegs ist, genau das ist der Doubtful Sound.

Über den Lake Manapouri ging es zur einzigen Straße, welche zum Doubtful Sound führt. Auf dem Lake Manapouri war das Wetter noch einiegermaßen gut. Das hat sich dann aber schlagartig geändert als wir auf dem Pass zum eigentlich Ziel der Fahrt waren. Dort war es unglaublich nebelig und man konnte vielleicht 30 Meter weit sehen. Hinzu kam noch die Tatsache das es geregnet hat. Am Anfang war ich darüber nicht gerade glücklich. Dieses hat sich jedoch stark geändert als wir im Sound selber waren. Dort habe ich dann nämlich sehen können welche Auswirkungen der Regen auf die Landschaft hat. Um ehrlich zu sein, der Regen war das beste was passieren konnte. Ohne den Regen und auch den Nebel wäre der Gesamteindruck ein ganz anderer gewesen, einer der bei weitem nicht so atemberaubend gewesen wäre.

Der ganze Doupbtful Sound war in einen Nebel gehüllt, der alles ein bisschen mysteriös hat wirken lassen. Man konnte seine Augen nicht abwenden. Dazu kamen dann noch die ganzen Wasserfälle, welche sich viele Meter in die Tiefe gestürzt haben. In diesen Wasserfällen waren Tonnen von Wasser vereint. Es sah einfach unglaublich aus, besser als in jeder Beschreibung die man bekommen konnte. So eine Landschaft muss man mit eigenen Augen sehen um sich sicher zu sein das sie auch wirklich existiert. Die Wasserfälle waren gigantisch. Einige von ihnen waren bestimmt 40 Meter hoch. Sie vielen einfach gerade in die Tiefe, wenn gerade kein Hang zur Verfügung stand um dann später ihren Lauf am Hang fortzusetzen.
An einer Stelle sind wir ganz dicht an den Felsen gefahren und so war es uns fast möglich die Wasserfälle anzufassen. Aus der Nähe waren sie noch fesselnder als aus der Ferne. Ich hätte mir diese Landschaft stundenlang ansehen können.

An einer Stelle hat das Boot dann angehalten und auch seine Motoren ausgestellt. Alle an Brot waren still und man hat nichts mehr gehört. Nichts mehr aus die Geräusche der Natur. In diesem Moment wird einem bewusst wie alleine man ist, denn außer den 20 Menschen an Brot des Boots war dort draußen keine Menschenseele.

Der nächste Stop war bei einem spielendem Seal. Es sah echt süß aus wie dieser immer wieder aus dem Wasser gekommen ist. Seals sind schon ganz süße Tiere.

Irgendwann ging es dann wieder zurück zum Pass und von dort aus zum Lake Manapouri. Bevor wir jedoch wieder über den See gefahren sind, habe wir noch einen Zwischenstop in der Powerstation gemacht.
Diese Powertation ist in den Berg gebaut und man erreicht sie über eine zwei Kilometer langen Tunnel. Es war schon interessant zu sehen, aber meiner Meinung nach haben wir uns dort viel zu lange aufgehalten. Der Guide hat uns erklärt wie die Powersation arbeitet und wofür sie da ist. Danach hatte wir noch gute 10 Minuten um uns umzusehen.

Danach ging es zurück über den See und von da aus direkt zurück nach Te Anau.

Es war ein unglaublich schöner Tag und nach allem was ich über den Milford Sound, die Alternative, gehört habe bin ich unendlich froh das ich mich für den Doubtful Sound entscheiden habe. Die Landschaft ist einfach wunderschön und einzigartig.























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