Dienstag, 22. Juli 2014

Byron Bay

Byron Bay ist ein kleiner Ort direkt am Meer. Viel zu tun gibt es dort nicht, aber es ist ein Ort an dem man einfach anhalten muss um ihn zu genießen.

Ich habe zwei Tage in Byron Bay verbracht. Das erste was mir aufgefallen ist, nach Sydney, in Byron Bay ist es erst mal gute 3/4 Grad wärmer. Das bedeutet eine Temperatur von über 20°. Das hat schon was im Winter.

Am ersten Tag bin ich Kayaken gegangen. Es war sau anstrengend. Wir hatten Kayaks welche offen waren, also leicht zum kentern gebracht werden können. Da an dem Tag der Wind die Wellen recht stark gemacht hat, wurde man von den Wellen in Richtung Strand gespült. Für Wenn man drei man nach vorne gepaddelt hat wurde man zwei Paddelschläge wieder nach hinten getrieben. Man hat für die Strecke also dreimal so lange gebraucht wie man es vermutet hätte. Zum Glück hat die Sonne geschienen, also ist einem nicht allzu kalt geworden. Durch das offene Kajak und den Wellen ist man nämlich von oben bis unten nass geworden. Am Ende sahen wir alle aus wie in Salz paniert.
Wir habe immer mal wieder anhalten müssen. Zum einen weil nicht alle aus der Gruppe die gleiche Geschwindigkeit drauf hatten, mein Kajak gehörte zum Glück zu den schnelleren. Zum anderen um die Tiere zu beobachten. In der Ferne hat man Wahl gesehen welche aus dem Wasser gesprungen sind. Es ist nämlich gerade die Zeit in der die Wahl von den kalten Gewässern im Süden in die wärmeren im Norden wandern. Auf dieser Wanderung schwimmen sie, also die Buckelwale, an der gesamten Ostküste von Australien entlang.
es war schon ganz cool zu sehen, leider konnten wir es nicht super gut erkennen. Die Gründe dafür waren zum einen die Entfernung zwischen uns und den Wahlen und zum anderen die Tatsache das wir mit den Augen nicht mal einen Meter über der Wasseroberfläche waren.
Die anderen Tiere die wir auf der Tour gesehen haben waren Delphine. Die haben wir dann aber super gut gesehen. Sie kamen nämlich bis auf eine paar Meter an unsere Kajaks ran. Sie waren jetzt nicht so dicht das man sie hätte streicheln können aber so das man sie sich genau ansehen konnte. es war schon cool so im Kajak zu sitzen und die Delphine so dich um einen herum zu haben. Während wir also ganz still auf dem Wasser saßen haben wir unsere Beine im Wasser baumeln lassen. Das Wasser hatte bestimmt eine Temperatur von um die 20°, es war super warm. Leider hatten wir nicht ganz großen Glück und es ist bei Wahlen und Delphinen geblieben die wir gesehen haben.

Am zweiten Tag bin ich bei der kostenlosen Wanderung des Hostels mitgegangen. Die Wanderung hat zum Cape Byron Leuchtturm geführt.
Als erstes sind wir den Berg, durch einen Wald, hochgelaufen. An der ersten Aussichtsplatform sind wir stehen geblieben nämlich. Von dort aus haben wir auf einen Strand und das Meer gesehen. Am Horizont konnten wir Wahl vorbei schwimmen sehen. Direkt unter uns, vielleicht 20 Meter vom Strand entfernt, konnten man eine Gruppe Delphine sehen. Sie waren so dich am Strand das man, wenn man ins Wasser gegangen wäre, locker mit ihnen schwimmen hätte können.
Weiter den Weg hoch haben wir ein Wallaby im Gebüsch sitzen sehen, wirklich gut zu sehen war es nicht das es sich gut versteckt hatte. Auf dem ganzen Weg, hoch bis zum Leutturm, haben wir immer wieder Wale in der Ferne gesehen. An diesem Tag war es einfacher sie zu sehen, da wir dieses Mal guten 10/15 Meter über dem Meeresspiegel waren und somit einen viel besseren Blick in die Ferne hatten. Man durfte aber nicht nur den Horizont beobachten, denn was unten an den Felsen passiert ist auch nicht gerade uninteressant. Dort haben wir zum Beispiel einen Rochen gesehen.
Langsam haben wir uns dann weiter auf den Weg bis zum Leuchtturm gemacht. Dort angekommen wurden wir gleich auf die Anwesenheit von einem Wallaby aufmerksam gemacht. Dieses Wallaby hat es sich an der Klippe gemütlich gemacht. Wir haben uns alle gefragt wie es dort hingekommen ist und vokalem wie es sich dort so ohne Probleme bewegen konnte. Es sah schon echt gefährlich aus, also der Ort den es sich ausgesucht hat. Das Wallaby hatte damit aber anscheinend keine Probleme, denn es hat sich ganz mühelos fortbewegt. Ich muss schon sagen es ist etwas anderes ob man die Tiere in einem Wildlifepark oder in der Wildness sieht. Es sind die gleichen Tiere, aber die Wildness ist ihr Zuhause, da wo sie hingehören.
Das Wallaby haben wir bestimmt für 10 Minuten beobachtet. Danach haben wir uns zum östlichsten Punkt des australischen Festlandes ausgemacht. Von dort aus haben wir dann, wie vorher auch schon Wale gesehen. Das coolste was wir dort gesehen haben war eine Walfamilie die gesprungen ist. Wir haben zwar die Wale selber nicht gesehen aber deren Spritzer. Es fing alles an mit einem ganz großen Spritzer, das muss der Vater gewesen sein. Danach kam ein etwas kleinere Spritzer, dass war dann wahrscheinlich die Mutter. Am Schluss kam dann noch ein ganz kleiner, so nach dem Motto ich will es auch mal probieren. Das muss dann das Kind gewesen sein. Das war schon cool, auch wenn man die Wale selber nicht gesehen hat.
Des weiteren haben wir fünf oder sechs Rochen gesehen die in einer Art Formation geschwommen sind. Als erstes sahen sie aus wie ein Baumstamm der sich bewegt, so dicht waren sie zusammen. Nach und nach haben sie sich dann aber aufgelöst und man konnte langsam die Form von Rochen erkennen. War schon der Hammer.
Als letztes haben wir dann noch 3 Schildkröten gesehen. Eine Schildkröte im Wasser zu sehen ist mit das schwerste. Unterwasser sieht sie einfach nur aus wie ein Stein, sie ist ja auch noch rund. Erst wann sie an die Oberfläche kommt kann man erkennen das es sich um eine Schuldkröte handelt. Dann kann man nämlich den Kopf und die braune Farbe des Tieres sehen. Lange Zeit um sie zu sehen hat man jedoch nicht. Für gewöhnlich ist eine Schildkröte nur für ein paar Sekunden Überwasser, um Luft zu holen. Dann taucht sie wieder ab. Die Schildkröte dann wieder zu finden kann echt zu einer Aufgabe werden. Wenn sie sich bewegen können sie ihre Luft zwischen 5 und 15 Minuten anhalten. Das ist schon eine ganz schön lange Zeit und in der können sie sich ein ganz schönes Stück bewegen. Wir haben es immerhin geschafft 3 zu sehen. Außerdem hatten wir echt Glück den zwei von ihnen waren bestimmt 30 Sekunden oder länger an der Wasseroberfläche, so konnte man einen recht genauen Blick auf sie werfen.
Dann haben wir uns wieder auf den Weg zum Hostel gemacht. Dieses mal führte uns der Weg vorbei an der teuersten Gegend in ganz Byron Bay, in der Gegend haben Millionäre ihre Häuser. Und zum Abschluss sind wir noch über den Strand gelaufen. Alles in allem hat die Wanderung gute 3 Stunden gedauert, jedoch drei Stunden die es wirklich wert waren. Wir haben so viele tolle Sachen gesehen. Es ist eine Wanderung die ich jedem empfehlen würde der nach Byron Bay kommt.











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