Eine ganze Woche bin ich nun schon auf der anderen Seite der Welt... fühlt sich jedoch überhaupt nicht so an als sei es die andere Seite der Welt.
Ich stehe hier nicht auf dem Kopf sondern es ist alles genau so wie auf der Nordseite der Erde, was aber eigentlich auch ganz normal ist.
Ich hatte die ganze Woche zwar keine schule, musste aber trotzdem jeden Tag in die Stadt fahren. In der Schule haben sie uns ein bisschen etwas Leben in Neuseeland erzählt und die wichtigsten Sachen für und mit uns geregelt. Am Donnerstag musste ich einen Test schreiben, mit dem sie uns alle in die entsprechenden Klassen einteilen.
Hoffentlich sind ab Morgen, also Montag, auch andere Nationen in meiner englisch Klasse... In dieser Woche habe ich nur Zeit mit deutschen verbracht, da wir etwa 30/35 deutsche sind die letztes Wochenende in Wellington angekommen sind. Aus diesem Grund spreche ich hauptsächlich in meiner Familie englisch. In der Schule darf man zwar nur englisch sprechen, aber in der ersten Woche haben wir uns nie dran gehalten.
Am Dienstag hatte meine Gruppe, wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt je nach dem wo wir genau in Wellington wohnen, frei und wir haben uns in der Stadt getroffen und sind von einem Kaffee zum nächsten gelaufen. Das kann man hier in Wellington echt gut... Wellington hat mehr Cafés pro Einwohner als New York und so bin ich mir zu 100% sicher das ich hier so viele Kaffes trinken werde wie nie.
So langsam lerne ich das Zentrum von Wellington immer besser kennen. Das ist aber auch nicht so schwer, da man es ohne Probleme zu Fuß durchqueren kann.
Es ist echt super das Wellington direkt am Wasser liegt, so hat man an schönen Tagen immer einen super Ort um die Mittagszeit zu verbringen. Neben dem Wasser ist Wellington auch noch eine sehr grüne Stadt... überall sind Berge und Bäume und so fühlt man sich hier sehr schnell wohl.
Das Haus meiner Gastfamilie liegt auf einem Berg im Norden von Wellington, alles hier ist grün und der Ausblick ist auch nicht schlecht. Ich gucke zwar nicht aus Wasser, aber ich sehe den Berg mit alle den Häusern zwischen den ganzen Bäumen.
Mit dem Bus brauche ich eine halbe Stunde bis ich in der Stadt bin was aber ganz okay ist.
Hier in der Gegend gibt es alles was man braucht in einer kleinen Ausführung, was für das nötigste aber reicht... wenn man mehr braucht, dann fährt man ins Zentrum oder man guckt im nächsten, etwas größeren, Stadtteil.
An Freitag war ich mit Kate beim Hockey um ihr ,,Team" zu trainieren, da der eigentliche Coach nicht konnte. Das waren Mädchen und Jungen, die alle so etwa neun waren. Zwei der Jungs waren nicht gerade einfach und ich war am Ende echt genervt. Am Samstag, also gestern, war ich mit Kate bei ihrem letzten Spiel der Saison und habe dort bei ihrem Spiel geschietzt... das hat echt spaß gemacht.
Gestern Abend und heute habe ich für die Familie gekocht, gestern habe ich mich ums Abendbrot gekümmert und so gab es Pizza und heute habe ich für die Familie Muffins gebacken.
Morgen geht es dann richtig mit der Schule los, ich bin schon sehr gespannt...
Ich werde mich bemühen öfter, als nur einmal pro Woche zu schreiben!
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