Sonntag, 1. September 2013

Der erste Tag

Seit zwei Nächten habe ich zum ersten mal wieder richtig gut und erholsam geschlafen.

Mein Zimmer ist klein aber auch echt sehr fein. Ich habe sozusagen ein Vorzimmer, was aber von der Familie mit genutzt wird. Von diesem Zimmer aus geht es dann in meinen Flur. Von dort aus geht es dann in mein Badezimmer und in mein Zimmer. Das Zimmer ist nicht besonders groß, ich habe dort nur ein Bett und ein Schreibtisch. In einer Nische, neben meinem Bett ist ein abgetrennter Bereich, der mir aus begehbarer Kleiderschrank dient.

In Neuseeland anzukommen ist echt eine Umstellung. Heute, also am 1. September fängt hier der Frühling an und dem entsprechend ist es hier so um die 10°C. Das heißt also einen dicken Pulli anziehen und eine Jacke drüber... außerdem ist ein Schal sehr ratsam.
Es ist nicht nur draußen deutlich kälter als in Deutschland, sonder auch in den Häuser. Die Neuseeländer haben nämlich, nicht wie wir, KEINE Zentralheizung. Hier gibt es nur ein paar Heizkörper für einen ganzen Bereich. Damit man aber Nachts nicht friert, haben die sich echt etwas sehr gutes ausgedacht. Es gibt hier eine Bettunterlage die man heißen kann, sozusagen eine Wärmflasche für das gesamte Bett. Wenn man diese etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen an macht, hat man ein sehr schön warmes Bett und man kann sich ohne zu frieren hinlegen und entspannt einschlafen.

An meinem ersten Tag in Wellington, habe ich als erstes Kate, die Tochter der Familie, kennen gelernt. Mit Kate und Penny habe ich mich dann mit zwei anderen Familien und deren Damipairs getroffen und wir haben zusammen Kaffee getrunken. Die beiden Demipairs sind ebenfalls aus Deutschland und wohnen in der gleichen Gegend wie ich. Mit den beiden werde ich am ersten Tag auch gemeinsam zur Schule fahren.

Nach dem Kaffee trinken sind Penny, Kate und ich ins Zentrum der Stadt gefahren und ich habe eine kleine Führung bekommen. Das Zentrum der Stadt ist nicht groß, man kann alles super zu Fuß erreichen. Was aber auch sehr cool ist, dass ist die Bucht um die sich das Zentrum erstreckt.
Kate und Penny haben mir einiges über die Sachen erzählt die ich mir in Wellington angucken kann und auch muss.
Diese kleine Tour durchs Zentrum war sehr nett und ich konnte die beiden ein bisschen besser kennen lernen.

Nach diesem Ausflug haben Kate und ich ein bisschen miteinander gespielt. Kate ist super nett und vor allem auch sehr aufgeschlossen. Sie redet und fragt sehr viel und es immer nett etwas mit ihr zu machen. Selbst nach diesem ersten Tag mit ihr habe ich mich schon gefragt wie ein einzelner Mensch so viel fragen und reden kann wie sie.
Neben der Tatsache das sie viel redet, ist sie aber durch aus sehr lustig und auch höflich.
Höflich sind aber viele Menschen in Neuseeland, was ich so bis jetzt mitbekommen habe.

Nach dieser kurzen Pause sind Penny, Kate und ich einkaufen gefahren. Als wir nach dem Einkauf nach Hause gekommen sind, hat dort schon Jason, der Vater, auf und gewartet.
Während des gemeinsamen kochend und des anschließenden Essens habe ich auch ihn näher kennen gelernt. Ich kann nur sagen das diese Familie unglaublich nett und freundlich ist und das ich sehr froh bin das sie mich ausgesucht haben.
Natürlich kann ich noch nicht so viel erzählen, bin ja auch erst ein Tag hier, aber ich kann mir nicht vorstellen das sich die Haltung der Familie ändern wird.

Jetzt fehlt nur noch Fraser und dann habe ich die gesamte Familie kennen gelernt. Bis ich Fraser kennen lerne muss ich jedoch noch zwei Tage warten, denn er kommt erst am Dienstag von seinem Tripp wieder.
Ich bin schon echt gespannt darauf wie Fraser so drauf ist.







1 Kommentar:

  1. coool. Ein sehr schönes (Bade-) Zimmer . Selbst meine Mutter hat so eine Wärmedecke, weil nachts die Heizung ausgeht und sie ja dann erfrieren könnte :D

    In Neseeland ist bestimmt egal, welche Jahreszeit , die Jahreszeiten schöner als in Deutschland

    Ich vermisse Dich
    Hab dich lieb :*

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