Samstag, 28. September 2013

Und wieder eine weitere Woche

Und nun ist meine vierte Woche hier in Neuseeland um. Es kommt mir überhaupt nicht so lange vor. Wenn ihr mich fragt, dann bin ich hier erst seit zwei Wochen aber garantiert noch keinen Monat.

Am Montag Abend waren 5 Mädchen aus Khandallah bei mir und wir haben uns ein paar nette Stunden bei Kaffee und Kuchen gemahnt. Wir haben über das ein oder andere geredet und uns auch darüber ausgetauscht was wir so alles noch machen wollen.
Es war ein sehr netter Abend und so habe ich dann meinen Geburtstag hier in Neuseeland gefeiert.

In der Schule ist diese Woche nichts erzählenswertes passiert.
Wie hatten ganz normalen Unterricht und nach dem Unterricht sind wir dann zwei mal einen Kaffee trinken gegangen.

Das Paket was meine Eltern mir zum Geburtstag geschickt haben hat zwei Wochen gebraucht bis es bei mir angekommen ist.
Als ich am Donnerstag nach Hause gekommen bin, war Kate schon da und sie ist zu mir gerannt gekommen, mit einem großen gelben Paket in ihrem Arm.
Mein Paket ist am 26.9. angekommen, nachdem es am 11.9 losgeschickt wurde und am 13.9. Deutschland verlassen hat.
Als ich das Paket in Kate's Arm gesehen habe, habe ich mich unglaublich gefreut. Endlich sind die ersehnten Sachen aus Deutschland bei mir angekommen, eingeschlossen meine Geburtstagsgeschenke.
Natürlich habe ich nichts großes von meine Eltern bekommen, aber über das was sie mir geschenkt haben habe ich mich sehr gefreut.
Dieses Paket gibt uns jetzt einen Anhaltspunkt wie lange so ein Paket, welches einmal um die halbe Welt reisen muss, braucht bis es angekommen ist.

Freitag war der letzte Schultag für Fraser und Kate und jetzt haben sie zwei Wochen Ferien bevor ihr vierter und letzter Term des Schuljahres beginnt.
Beide haben in der ersten Woche ein paar Aktivitäten, aber da diese nicht den ganzen Tag gehen ist Gestern Jason Vater gekommen um uns zu unterstützen. Jason und Penny abreiten und ich muss weiterhin jeden Tag zur Schule. In der zweiten Woche fahren dann beide zu ihrer Oma und so haben wir fast eine ganze Woche Kinderfrei.

Heute Abend waren ein paar Leute aus der Schule bei mir. Wir haben uns zusammen den ersten Teil von Herr de Ringe angesehen. Es war echt ein ganz cooler Abend und nach dem Film sind einige von uns, die aus Khandallah sind, noch eine Pizza essen gegangen. Die anderen haben den Bus genommen um nach Hause zu kommen.
Der Film hat fast vier Stunden gedauert, da meine Familie die Extender Version auf englisch hat.
Wahrscheinlich werden wir auch noch den zweiten und dritten Teil bei mir gucken. Ist bei mir halt recht einfach, da vor meinem Zimmer noch eine zweite Lounge ist, mit einem Fernseher, die ich einfach nutzen kann ohne die Familie damit zu stören. 

Montag, 23. September 2013

Ein schöner Tag

Die Sonne scheint, es ist windstill und nicht all zu kalt. So lobe ich mir doch meinen Geburtstag.

Nach dem Aufstehen habe ich erst mal mit meinen Eltern gesprochen, wobei es bei denen noch am Abend des 22.9. war und somit für sie noch nicht wirklich mein Geburtstag... aber was soll es, ich bin nun mal 10 Stunden voraus und somit fängt mein Geburtstag hier auch früher an.
Als ich dann  hoch zur Familie gegangen bin, um zu frühstücken waren alle, außer Kate schon auf den Sprung und so gab es nur eine Kurze Gratulation. Mit den Worten:,, Kate kann dir ja bei den Geschenken Gesellschaft leisten." haben sie sich dann verabschiedet. Ich habe mir als mein Lunch und mein Frühstück gemacht und mich dann mit Kate an den Tisch gesetzt. Dort lagen zwei Pakete mit jeweils einer Karte für mich und ein Luftballon stand auf dem Tisch. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut und hätte damit auch überhaupt nicht gerechnet.

Ich habe von der Familie zwei Sachen bekommen... von Kate und Fraser habe ich einen Kapuzenpullover von Adidas bekommen. Jason und Penny haben mir ein Trikot vom Rugby-Nationalteam von Neuseeland, den All Blocks, geschenkt.
Diese Geschenke zu bekommen hat mir echt gezeigt das ich nicht einfach nur ein Au Pair oder so bin, sondern wirklich zur Familie gehöre.

Leider ist das Paket von meinen Eltern aus Deutschland bis Heute noch nicht angekommen, was ich echt sehr schade finde. Ich hoffe inständig das es jetzt in den nächsten Tagen hier bei uns ankommt, aber wie Penny mir schon gesagt hat kann so ein Paket aus Deutschland schon mal extra lange dauern. Es wird ja vom Zoll immer schön geöffnet und reingesehen. Aus diesem Grund hoffe ich inständig das auch wirklich alles, was meine Eltern los geschickt haben, hier bei mir ankommt.


Das Sind die Geschenke meiner Gastfamilie
                 




Jetzt freue ich mich auf eine schönen Abend mit ein paar Mädels aus meiner Gegend, damit ich wenigstens ein bisschen Geburtstag feiern kann... auch am anderen Ende der Welt.

Samstag, 21. September 2013

Was für ein Wochenende

Samstag:

Regen, Regen, Regen und nochmals Regen... Es hat den ganzen Tag gegossen wie aus Kübeln und e wollte einfach nicht aufhören. Man konnte also eigentlich nur im Haus bleiben und sich dort beschäftigen. Denn wenn man eine Schritt aus der Tür gemacht hat, egal ob mit regenfesten Klamotten oder einen Regenschirm, man währe binnen Sekunden komplett nass gewesen.
Diese Art von Wetter ist aber nicht gerade untypisch für Wellington und so muss man hier jeden Tag auf alles gefasst sein.
Ich habe also den Samstag mit der Familie im Haus verbracht, wir waren nur einmal für etwa 40 Minuten draußen um etwas für Kate zu besorgen und das zum Glück genau zwischen zwei Regenschauern.
Heute Nachmittag habe ich mit Kate Kinect Sports auf der X-Box gespielt, was echt sehr viel Spaß  gemacht hat und wir haben sehr viel gelacht. Viel mehr konnte man Heute ja auch nicht machen... aber irgendwie ist die Zeit Heute nicht vergangen. Draußen ist es immer dunkler geworden und es war gerade mal 19:30 und es hat sich schon viel später angefühlt.

Am Abend oder eher in der Nacht hatte ich dann eine sehr nette Konversation mit Deutschland, was echt mal was sehr nettes war, denn so hat man mal wieder das ein oder andere über die Heimat erfahren.

Sonntag:

Ja, heute war auch mal wider bis zum späten Nachmittag ein sehr durchwachsener Tag, vom Wetter her.
Ich habe Heute nicht groß etwas gemacht, da ich mir für Morgen einen Käsekuchen gebacken habe. Er ist leider ein bisschen zu braun geworden, bin mir aber sicher das es trotzdem super schmecken wird.


Hier ein Bild für euch von meinem schönen Kuchen... Leider kann ich euch den Geruch nicht schicken und der Kuchen riecht richtig gut. Bei dem Geruch möchte man am liebsten gleich ein Stück essen, aber ich muss bis Morgen damit warten denn es ist ja nicht irgendein Kuchen sondern mein Geburtstagskuchen.

Das Kuchenbacken hat eigentlich so den größten Teil des Tages in Anspruch genommen, aber es hat total viel Spaß gemacht... Ich liebe es zu backen.




Ich hoffe doch ihr geht auch alle schön brav wählen Heute!!!

Freitag, 20. September 2013

Eine weitere Woche ist um.

Montag war ja für mich ein recht stressiger Tag, Dienstag und Mittwoch waren da gleich viel entspannter. Natürlich habe ich mich um den Afternontea von Kate und Fraser gekümmert und habe am Abend das essen gekocht, aber im Haushalt war nicht mehr wirklich viel zu tun.
Ich habe also an drei Tagen diese Woche gekocht und allen hat es auch eigentlich gut geschmeckt... dachte ich. Gestern eröffnete Kate, einfach mal so, das sie Kartoffeln eigentlich nicht wirklich mag und somit das Essen von Dienstag und Mittwoch, es gab Kartoffelgratin und Tortilla, überhaupt nichts für sie war. Ich habe mich in dem Moment echt ein bisschen scheiße gefühlt und wusste nicht so genau wie ich damit umgehen soll. Penny meinte zu mir das es mir nichts ausmachen soll, da sie entschieden hat was es an den Tagen zu essen geben soll. Außerdem meinte Penny das Kate lernen soll das zu essen was auf den Tisch kommt.
Ich hätte mich aber sehr gefreut wenn Kate mir das schon am Dienstag, vor dem Abendessen, gesagt hätte denn so hätte ich vielleicht für sie etwas anderes zum Fleisch machen können.

Von der Schule gibt es nicht so viel neues zu berichten, wir haben diese Woche ein neues Thema in der Grammatik angefangen, machen aber natürlich das alte noch weiter. Wenn alles gut geht werde ich nach den nächsten zwei Wochen in den Upper-Kurs wechseln. Ich glaube das ist auch echt gut, da ich danach ja noch den Cambridge-Kurs mache und das so einer der anspruchsvollsten Kurse ist die man an der Schule machen kann.
Ich mag aber die Leute aus meinem aktuellen Kurs echt gerne, vor allem da ich in der Ecke sitze wo der Student sitzt der die meisten Witze macht.

Heute hatte ich von der Familie aus einen freien Tag, da alle nicht zu Hause waren. Direkt nach der Schule war ich mit zwei anderen Mädchen für etwa 40 Minuten im Te Papa Museum, was nicht schlecht war. Wir Haben uns nur einen Teil des Museums angesehen und so hat man da noch mal alles viel genauer betrachtet.
Die Schule bietet jede Woche verschiedene Aktivitäten an und da ich Heute viel Zeit hatte habe ich mich dazu entschieden bei der Aktivität mit zu machen. Wir waren mit etwa 10 Leuten Bowlen und das hat echt spaß gemacht. Wir haben uns zwei Bahnen, für zwei Spiele, gemietet und so haben immer 5 auf einer Bahn gespielt. Leider bin ich nicht gerade die beste im Bowlen, dafür waren aber die anderen auf meiner Bahn nicht gerade schlecht. Aus diesem Grund habe ich das erste Spiel auch echt hoch verloren. Zum Ende des zweiten Spiels habe ich dann endlich die Kugel gefunden mit der ich richtig gut werfen kann und so bin ich da nur vorletzte geworden. Es hat aber super spaß gemacht und man hat auch ein paar Leute gesehen die man noch nicht kannte, leider waren wir 6 deutsche und nur 4 aus anderen Ländern. Aber genau deswegen haben auch wir deutschen untereinander englisch gesprochen. Das ist ja nicht so super einfach, da wir es alle noch gewähnt sind mit deutschen auf deutsch zu reden, ich bin mir aber sehr sicher das sich das alles noch ergeben wir je länger wir hier in Neuseeland sind.

Nach dem Bowlen bin ich dann direkt nach Hause gefahren um meine Tasche und ein paar meiner Klamotten zu tauschen und bin dann 30 Minuten später wieder zurück in die Stadt gefahren.
Um 6 Uhr habe ich mich mit Penny, Kate und Jason vor der Arbeit von Jason getroffen und wir sind dann zusammen essen gegangen. Wir waren und so einer Art Stake-house und das Essen war jetzt nicht schlecht, aber ich fand jetzt das es sein Geld nicht ganz wert war.
Nach dem Essen hatten wir noch ein bisschen Zeit ehe wir Fraser, von der Geburtstagsfeier, abholen mussten. Also sind sie mit mir rauf auf den Mount Victorya gefahren und wir haben und Wellington bei Nacht angesehen. Das ist echt unglaublich schön und ich hätte gerne ein paar Fotos gemacht, aber das Wetter hat es leider nicht zugelassen da es einfach nur geregnet hat.
Ich werde aber auf jeden Fall noch mal zurück kommen ab Abend um ein paar Fotos den der erleuchteten City zu machen.

Ja heute war es vom Wetter her ein typischer Tag in Wellington, naja der Wind hat gefehlt.
Der Himmel war total grau und die Wolken hingen bis in die Hügel ihnen. Vom Himmel her hat es den ganzen Tag nach Regen ausgesehen, es ist aber kein Tropfen gefallen. Dafür war es eigentlich recht war und vor allem Windstill. Ich habe heute Morgen also meine Regenjacke und ein paar festere Schuhe angezogen und im Laufe des Tages habe ich mir immer wieder gesagt das ich sie ja nicht brauche.
Ich hatte also die Chance noch mal nach Hause zu fahren und habe meine Jacke, meine Schuhe und meine Tasche getauscht.
Kaum stand ich dann jedoch an der Bushaltestelle fing es auf einmal an zu regnen und in binnen von Sekunden hat es gegossen. Als ich dann im Zentrum angekommen bin hat es aufgehört zu regen, aber in dem Moment wo ich Penny und Kate getroffen habe hat es wieder angefangen zu gießen.
Wir hatten zwar riesige Regenschirme, sind aber auf einem Weg von etwa 20 Meter, vom Auto zum Restaurant, nass geworden und ohne den Regenschirm hätten wir innerhalb dieser Strecke wie begossene Pudel ausgesehen.
Diese Art von Wetter ist normal für Wellington, wenn es dann mal ganz schlecht ist kommt noch der typische Wind hinzu und dann bringt ein Regenschirm einem auch nichts mehr.

So jetzt habe ich erst mal Wochenende und mal sehen was ich so machen werde.
Zum Rugby Spiel werde ich morgen, aufgrund der Wettervorhersage, nicht gehen. Also muss ich mich nach etwas anderem umsehen und am besten etwas das irgendwo drinnen ist, denn es soll das ganze Wochenende lang regnen.

Montag, 16. September 2013

Ein anstrengender Tag

Mein got, was bin ich heute durch die Wohnung gelaufen.
Jetzt weiß ich wirklich wie anstrengend es ein kann zu arbeiten und den Haushalt zu schmeißen.
Am Mittwoch Abend werde ich das, glaube ich, noch viel besser wissen als jetzt.

Penny ist gestern nach Christchurch geflogen, wegen ihrer Arbeit. Sie kommt erst am Mittwoch Abend wieder und da Jason immer lange arbeitet kümmre ich mich um den Haushalt, darum das Kate und Fraser ihr Afternoontea bekommen und das wir zur richtigen Zeit Abendessen können.
Es ist echt nicht gerade einfach, nach dem Essen konnte ich heute irgendwie nicht aufhören etwas zu machen und musste mich dazu zwingen mich hin zu setzten und Jason das Kaffee kochen zu überlassen.
Wobei es tat dann schon ganz gut sich zu setzen und das jemand anderes etwas in der Küche macht.

Ich hatte Heute am Tag nicht wirklich viel Freizeit, die hat erst wirklich erst mit dem Abendessen angefangen, aber das war vollkommen okay. Wenn ich nicht im Haushalt helfen möchte oder mich auch mal für ein paar Tage um den ganzen Haushalt zu kümmern hätte ich ein anderes Programm wählen müssen.

Die Schule war heute ganz okay, wir haben Heute mal wieder etwas gemacht wo wir uns alle kennen lernen und ich hoffe es war das letzte mal.
Grammatik haben wir Heute nicht gemacht, da wir die Stunde von Freitag nachgearbeitet haben und die Aufgaben fertig gemacht haben die wir letzte Woche nicht mehr geschafft haben.
Wenn ich mich nicht verhört habe, dann machen wir Morgen ein anderes Thema im Bereich Grammatik.
Ich kann mich jetzt auch ein bisschen auf den Verlauf des Unterrichtes einstellen, da ich Heute mit meiner Lehrerin gesprochen habe und sie hat sie zu mir gesagt das sie jede Woche ein Grammatikthema bearbeitet. Also weiß ich jetzt wie es abläuft. Außerdem habe ich mit ihr darüber gesprochen das ich eigentlich nur in dem Kurs bin um mein Schreiben zu verbessern und dann nach etwa vier Wochen in den höheren Kurs wechseln soll/darf. Sie hat gesagt das sie mich ein bisschen auf den höheren Kurs vorbereiten wird. Das heißt sie sagt mir welche Grammatik, Vokabeln und so ich dafür brauch. Ich bin echt ganz froh das sie mich versteht, denn es wird für mich besser sein in dem höheren Kurs zu sein, da ich Anschließend ja noch einen Cambridge Kurs mache und das der anspruchsvollste Examskurs ist den man eigentlich machen kann.

Ein Tag voller Eindrücke

Gestern habe ich so viel auf einmal gesehen wie an noch keinem anderen Tag.

Wir haben angefangen im Te Papa, dem Nationalmuseum von Neuseeland. Dort haben wir uns eine sehr kleinen Teil der Ausstellung gesehen. Als erstes waren wir im Teil in dem sich alles um die Erde und das Feuer gedreht hat um genauer zu sein... um Erdbeben. In diesem Teil der Ausstellung ist ein Haus aufgebaut, in dem ein Erdbeben simuliert wird. Da drin zu stehe ist echt ganz lustig und echt eine Erfahrung wert. Ich fand jetzt jedoch das sich ein echtes Erdbeben anders anfühlt als dieses simulierte... vom Gefühl her wackelt es in echt dann doch noch anders. Außerdem kann man sich im Museum ja auch das wackeln vorbereiten und im echten Leben wird man davon vollkommen überrascht/überrumpelt, dass ist dann halt doch etwas anderes.
In den anderen Teilen, die wir uns angesehen haben, ging es um die Bewohner der Erde und des Wassers in und um Neuseeland. Außerdem sind dort ein paar besondere Häuser der Maori aufgebaut. Im letzten Teil wurde gezeigt wie sich Neuseeland so in den letzten 60/70 Jahren entwickelt hat und was in der Zeit so großes hier passiert ist.
In dem Museum haben wir uns etwa 1 1/2 Stunden aufgehalten, was aber auch vollkommen okay ist da man hier für Musen, Galerien und so keinen Eintritt bezahlt.

Nach dem Museum sind wir erst in eine etwas größeren Supermarkt gefahren der auch speziellere Sachen im Sortiment hat, die man sonst so in Neuseeland eher nicht kaufen kann. In diesem Laden kann man zum Beispiel auch Quark kaufen, was sonst kein anderer Supermarkt bekommt.

Anschließend wollten haben wir uns, natürlich wegen mir, eine der deutschen Bäckereien hier in Wellington angesehen.
So bald ich jedoch in dieser Bäckerei drin war, war mir klar das es nicht wirklich eine deutsche Bäckerei ist. Sie hatten dort ganz viel Brot und Brötchen in der Art von Ciabatta, außerdem hatten sie eine Sorte Brötchen und Brot mit Körnern. Was jedoch gänzlich gefehlt hat war so etwas wie Graubrot oder auch das gute deutsche Schwarzbrot! Ich bin ja der Meinung das in eine echte deutsche Bäckerei, egal wo auf der Welt, Schwarzbrot gehört.
Sie hatten da dann noch Brezeln, Laugenstangen und ein paar süße Sachen die aus Deutschland kommen. Zum Beispiel hatten sie dort auch Berliner mit Puderzucker, diese waren jedoch mit Himbeermarmelade gefüllt und nicht wie in Deutschland mit Erdbeermarmelade. Außerdem war die Marmelade nur ein kleiner Klecks in der Mitte und nicht im halben Berliner. Somit konnte man diesen Berliner ohne auch nur eimal zu kleckern oder fast zu kleckern essen. Mir persönlich hat die Marmelade im Berliner gefehlt, für mich muss der halbe Berliner voll mit Marmelade sein, so das man beim essen super aufpassen muss das man sich nicht einsaut.
Die Bäckerei war ganz okay, aber für mich lohnt es sich nicht zwingend ein zweites mal hinzugehen, auch weil sie für mich nicht gerade um die Ecke ist. Ein weiterer Grund, weswegen sich ein zweiter Besuch nicht zwingend lohnt ist die Konsistenz der Brötchen. Normalerweise sind die Brötchen in Deutschland ja schön bissfest, in der deutschen Bäckerei in Wellington sind die Brötchen extrem weich und sind nicht mal im Ansatz bissfest.

Wir habe uns dann in der Bäckerei einen Lunch gekauft und sind damit zum Botanischen-Garten gelaufen. Okay, wir waren nicht wirklich im Botanischen-Garten sondern eher oben an der Haltestelle des Cabel Car's. Von dort hatte man aber einen unglaublich schöne Aussicht auf die Bucht mit der City von Wellington. Außerdem konnte ich so ein Bild vom Cabel Car machen wir es, so in etwa, in den Reiseführern und Bildbänden über Neuseeland auch drinnen ist. Dort oben habe ich dann auch ein bisschen mit Kate rumgealbert.
Ich verstehe mich echt super mit der kleinen, es ist vom Gefühl her so als sein ich schon viel länger, als nur zwei Wochen, hier in der Familie. Es ist eigentlich nie langweilig wenn wir zusammen sind und einer von uns macht immer ein Späßchen und so sind wir immer am lachen. Mit meiner Familie habe ich echt unglaublich viel Glück und ich bin echt froh das sie sich, nach vier Jahren Pause, wieder dafür entschieden haben ein Demipair zu nehmen.

Ab Abend ist Penny nach Christchurch geflogen, da sie dort in den nächsten Tagen ein paar Meetings für ihre Arbeit hat.
Fraser, Kate, Jason und ich sind dafür zum ,,Annual Uttley Church Service" von Fraser Schulhaus gegangen.

Was ist der ,,Annual Uttley Church Service"?
So ganz genau weiß ich auch nicht was es ist, aber ich versuche es hier einfach mal zu erklären.
Die verschiedenen Colleges haben wiederum verschiedene Häuser (Jungen und Mädchen gehen hier auf getrennte Colleges und sie tragen Schuluniformen).
Fraser geht auf das Scotts College in Wellington. Von der 7-13 Klasse sind die Jungen in 8 verschiedene Häuser aufgeteilt, Uttley ist ein Haus davon in in dieses Haus geht Fraser.
Ein mal im Jahr trifft sich das gesamte Haus, inclusive Familien, abends in der Kirche und es gibt dann einen Gottesdienst. Die Schule gehört der presbyterianischen Kirche an.
Der Gottesdienst ist von Schülern des Hauses gestaltet und diese tragen auch die einzelnen Texte aus der Bibel vor. Zu jedem Text gehörte auch immer eine Einleitung und eine Reflexion die auf das reale Leben bezogen wurde. Zwischen den einzelnen Passagen wurden immer Lieder gesungen.
Ich habe das ein oder andere verstanden, aber nicht alles da ich jedoch den größten Teil immer verstanden habe konnte ich mir den Rest dazu dichten. Außerdem kamen mir die Texte aus der Bibel ein bisschen bekannt vor und so habe ich auch ein bisschen über Nachdenken verstanden.
Nach 30 Minuten ,,Gottesdienst" gab es noch einen Snack, den die Familien selber mitgebracht haben. Die Sachen die ich probiert habe waren allesamt gut.
Es war auch echt ganz cool so viele Jungs, in den verschiedensten Altersstufen, in ihrer Schuluniform zu sehen. Das ist ja eine Sache die wir in Deutschland gar nicht haben... worüber ich aber eigentlich auch ganz froh bin, denn der richtige Krache ist das dann irgendwie doch nicht. Ich finde es sieht manchmal auch ein bisschen lustig aus, vor allem wenn man sieht das, zum Beispiel bei den kleineren Jungen, die Jacke viel zu groß oder eher zu lang ist.
Ich fang es aber sehr interessant mal so etwas von einer anderen Schule zu sehen und durch dieses Event hatte ich auch die Chance den Campus der Schule zu sehen und der ist nicht gerade klein. Die haben ein riesiges Rugby-Feld und ich glaube das man da auch noch das ein oder andere drauf spielen kann. Auch das Gebäude ist nicht gerade sehr schlecht, es ist fast so wie eines dieser Colleges die man aus machen Filmen so kennen.

Ich hatte viele neue Eindrücke und konnte auch das ein oder andere lernen. Auf jeden Fall werde ich noch öfter in den Botanischen-Garten und ins Te Papa gehen denn ich möchte alles im Museum sehen und auch die verschieden Bereiche im Garten.


                                                                         Te Papa



                                                                Festhaus der Maori
Wohnhaus der Maori
                                               Er ist zwar nicht echt, aber das ist ein Kiwi


                                                 

                                             Der Blick vom Ende des Botanischen-Gartens


                                                         Das berühmte Cabel Car
                                                   Fast wie auf dem Reiseführer-Foto
                                                             Das Cabel Car von innen

Samstag, 14. September 2013

Ein sonniger Samstag!

Die Schwester und nie Nichte von Penny sind seit gestern hier zu besuch.
Es ist sehr nett andere aus der Familie kennen zu lernen, so hat man auch die Chance von anderen zu hören wie das Leben in Neuseeland so ist.

Heute waren wir als erstes in ,,Lower Hutt" dort waren wir n verschiedenen Läden, die es bei der Schwester und der Nichte zu Hause nicht gibt.
Als wir dann wieder zu Hause waren saßen wir alle nett zusammen und haben, wie es hier üblich ist, einen kleinen Snack zu uns genommen.
Zum Abendessen gab es dann frisch gefangenen Fisch... Jason und Fraser waren, während wir im Einkaufszentrum waren, mit dem Boot draußen und haben ein paar Fische gefangen. So konnten wir die dann schön essen. Frischer Fisch ist doch immer wieder der beste und wenn er dann auch noch selbst gefangen ist, ist es noch viel besser.
Wir haben den Fisch einmal einfach gebraten in der Pfanne gegessen und dann als Fischkuchen (Fishpie) also den Fisch mir Kartoffeln klein gemacht und vermischt und dann zu Kartoffel-Fisch-Frikadellen geformt in der Pfanne gebraten. Das war echt eine leckere Variante Fisch zu essen.

Das Wetter war Heute echt super... Die Sonne hat geschienen, es war sehr warm und der Himmel war einfach nur blau und nicht von Wolken verhangen. Das hat man zu dieser Jahreszeit in Wellington echt sehr selten. Hier ist es eher kalt, grau und regnerisch. Man muss sich immer dick anziehen, was Heute nicht der Fall war.