Donnerstag, 26. Juni 2014

TransAlpin Train

Der TransAlpin Train verbindet Christchurch, an der Ostküste, mit Greymouth, an der Westküste.

Von Christchurch aus fährt man erst mal durch eine recht flache Landschaft. Nur hier und da sind ein paar Hügel zu sehen.
Nach etwa einer Stunde im Zug kommen die ersten Berge in Sicht, dies sind die Ausläufer der südlichen Alpen (ja so heißen die).
Dann sind wir in die Berge gefahren und der Blick hat sich komplett verändert.
In den südlichen Alpen war das Bild von Bergen und Tälern geprägt, was auch sonst. Die ganze Fahrt lang wurden wir von oder haben wir einen Fluss begleitet.
Am Anfang befand sich der größte Teil der Landschaft auf der rechten Seite des Zuges. Später hat sich das ausgeglichen.

Die Strecke des TransAlpin Zuges gehört zu einer der schönsten auf der ganzen Welt (laut der Werbung). Natürlich will man da Fotos machen. Vom Sitzt aus geht das schon, aber man hat immer die Spiegelungen und den Schmutz mit im Foto. Schnell habe ich bemerkt das einige der Passagiere noch einen Wagon weiter vorne sind. Da ich gerne den Grund wissen wollte bin auch ich dort hingegangen. Was ich dort dann gesehen habe hätte ich mir nicht träumen lassen können. Ich befand mich in einem Wagon der weder Sitze noch Fenster hatte. Die Öffnungen für die Fenster waren da, aber es war kein Glas eingelassen. In diesem Wagon hatte man eine ungehinderte Aussicht auf die Landschaft. Ich muss sagen das ist schon echt clever.

Je tiefer wir in die Berge gefahren sind, desto schöner wurde die Landschaft. Leider hat es irgendwann angefangen zu regnen und man konnte die Landschaft nur noch durch einen grauen Schleier sehen. Obwohl der Schleier aus Regen vieles der Landschaft in grau getaucht hat konnte man immer noch eine atemberaubende Landschaft sehen, nur mit den Fotos hat es dann nicht mehr so funktioniert.
Je weiter wir in die Berge reingefahren sind, desto höher sind wir auch gekommen. Dann waren wir am Arthurs Pass, der höchste Punkt der Reise. Dort hat es nicht mehr wirklich geregnet, dort hat es geschneit. Mein erster Schnee in Neuseeland.

Es gab auch die ein oder andere etwas lustige Situation in dem Wagon ohne Fensterscheiben.
Aufgrund der Geschwindigkeit des Zuges musste man mit dem schießen von Fotos recht schnell sein. Erschwerend kamen noch die Tunnel hinzu. Manchmal kamen sie in größeren Abständen, manchmal aber auch in einem Abstand von vielleicht nur einer Minute oder so. Alle hatte ihre Kameras im Anschlag um gute Fotos zu bekommen. Sie sind dann zurückgeschreckt sobald wir uns wieder in einem Tunnel befanden.
Manche haben sich daraus einen Spaß gemacht und immer „Jetzt! Jetzt!“ gerufen wenn wieder Fotos gemacht werden konnten.


Die Fahrt hat sich zu 100% gelohnt. Sie war zwar teuer, aber ihr Geld wert. Ohne sie hätte ich diese Landschaft nie gesehen. Natürlich währe sie ohne Regen noch viel schöner gewesen, aber muss man denn alles haben? Manchmal ja und manchmal nein. Ich würde die Strecke auf jeden Fall noch mal fahren und zwar egal ob mit dem Zug oder dem Auto.





















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen